Wegen des guten Wetters wurde es nur langsam dunkel und alle warteten gespannt auf das angekündigte Schattenspiel. Wie es wohl aussehen würde? Dann endlich begrüßte Franziska Sonderhauser die zahlreichen Kinder, Eltern und Großeltern auf dem Dorfplatz. Begonnen wurde mit dem Martinszug um das Dorf, damit es später dunkel genug ist. Mit bekannten Liedern wie „Ich gehe mit meiner Laterne“ setzte sich der Zug mit den meist selbstgebastelten Laternen in Bewegung und führte die Kinder um die Kirche, am Feuerwehrhaus vorbei und wieder zurück zum Dorfplatz, wo in einer Feuerschale bereits ein wärmendes Feuer loderte. Die Kinder hatten sichtlich ihre Freude an den leuchtenden Laternen, die in den verschiedensten Formen und Farben zu sehen waren.
Franziska Sonderhauser von der Eltern-Kind-Gruppe eröffnete dann das Schattenspiel, indem sie die Geschichte des Hl. Martin in Gedichtform vorlas. Weitere Mitglieder der Eltern-Kind-Gruppe veranschaulichten die gesprochenen Sätze mit den Figuren, die sich an einem von hinten beleuchteten Leinentuch bewegten. Die verschiedenen Figuren samt Kulisse wurden in der Eltern-Kinde-Gruppe zusammen mit den Kindern selbst gebastelt. Ganz neugierig und aufmerksam verfolgten nicht nur die Kinder das Geschehen. Die Idee des Schattenspiels war dabei aus der Not heraus geboren, da die Darstellerin des Hl. Martin noch nicht fit genug war. Ein verdienter Applaus war den Organisatorinnen auf jeden Fall sicher.
Nach der Vorführung wurde noch zum gemütlichen Beisammensein bei Bosna, Glühwein und Kinderpunsch eingeladen. Eine Spende für die Eltern-Kind-Gruppe war dabei willkommen.



