Bild 2 Stiftspfarrkirchen Chororgel Generalsanierung Pressetermin 23 01 2025 Foto: Roswitha Dorfner

Chororgel Sanierung - zur Ehre Gottes

„Chororgel“ der Stiftspfarrkirche bedarf dringender Sanierung und wird bis Ostern generalüberholt.

Die Orgel wird bekannt­lich als Köni­gin der Musik­in­stru­men­te bezeich­net und umrahmt mit ihren wun­der­ba­ren Klän­gen die kirch­li­che Lit­ur­gie. Eigent­lich war für die Got­tes­dienst­be­su­cher der Alt­öt­tin­ger Stift­s­pfarr­kir­che nur der präch­ti­ge Orgel­pro­spekt der Jann­or­gel sicht­bar (Orgel­pro­spekt Barock­pro­spekt von 1724 Johann Georg Fux, Donau­wörth, also: baro­cke Orgel­pro­spekt in dem die neue Jann­or­gel von 2000 steht), der man sowohl am Spiel­tisch auf der Orgel­em­po­re wie auch am wei­te­ren Spiel­tisch neben dem Hoch­al­tar (von die­sem unte­ren Spiel­tisch ist nur die Chor­or­gel spiel­bar) die höchs­ten und tiefs­ten Töne ent­lo­cken konnte.

Dass hin­ter dem Hoch­al­tar in zwei­stö­cki­ger Eta­ge, von einem Vor­hang ver­deckt, sich zusätz­li­che 1968 Orgel­pfei­fen auf 29 Regis­ter ver­teilt befin­den (es han­delt sich um die vor­ma­li­gen Orgel­pfei­fen der Haupt­or­gel aus dem Jahr 1903 von der Orgel­bau­fir­ma Mar­tin Hechen­ber­ger instal­liert), in ver­schie­dens­ten Grö­ßen aus Holz und Metall wie Zinn-Blei­le­gie­rung, die als soge­nann­te Chor­or­gel“ bezeich­net wur­de, wuss­ten nur Insi­der“. Dazu gehört der ehe­ma­li­ge Stifts­or­ga­nist Maxi­mi­li­an Jäger, der ab 2013 für elf Jah­re die Kir­chen­mu­sik in Alt­öt­ting mit­präg­te und jetzt als pas­sio­nier­ter Orgel-Fach­mann und Sach­ver­stän­di­ger in Pas­sau eine Fest­an­stel­lung bekam.

Das Sor­gen­kind Chor­or­gel“ in der Alt­öt­tin­ger Stift­s­pfarr­kir­che — ab 2019 war der Spiel­tisch neben dem Hoch­al­tar wegen tech­ni­scher Män­gel ver­weist und konn­te aus Sicher­heits­grün­den wie ver­si­che­rungs­tech­ni­schen Brand­schutz-Auf­la­gen nicht mehr benutzt wer­den — bedurf­te einer drin­gen­den Gene­ral­über­ho­lung, Sanie­rung und Rei­ni­gung. Dies stieß beim jet­zi­gen Alt­öt­tin­ger Stadt­pfar­rer Dr. Klaus Metzl, der sich bei Antritt sei­nes Stadt­pfar­rer-Pos­tens im Sep­tem­ber 2020 wun­der­te, war­um der Spiel­tisch neben dem Hoch­al­tar nie ver­wen­det wur­de, auf offe­ne Ohren und wird jetzt in die Tat umgesetzt.

Bild 2 Stiftspfarrkirchen Chororgel Generalsanierung Pressetermin 23 01 2025
Bild 4 Stiftspfarrkirchen Chororgel Genralsanierung 14 01 2025
Bild 5 Stiftspfarrkirchen Chororgel Generalsanierung 14 01 2025 Foto Diakon und Orgelbauer Nuno Rigadu
Bild 6 Stiftspfarrkirchen Chororgel Gneralsanierung Foto Diakon und Orgelbauer Nuno Rigadu 23 01 2025
Bild 8 Stiftspfarrkirchen Chororgel Generalsanierung 14 01 2025
Bild 9 Stiftspfarrkirchen Chororgel Generalsanierung 23 01 2025 Thomas Jann und Nuno Rigadu mit Zungenpfeifen
Bild 1 Stiftspfarrkirchen Chororgel Generalsanierung Pressetermin 23 01 2025
Bild 7 Stiftspfarrkirchen Chororgel Generalsanierung Foto Diakon und Orgelbauer Nuno Rigadu 23 01 2025

So wur­de Orgel­bau­fir­ma Tho­mas Jann in Laberweinting/​Ndb. kürz­lich beauf­tragt, sich der kran­ken“ Chor­or­gel anzu­neh­men. Der Spiel­tisch wur­de abge­baut und wird der­zeit in der Fach­werk­statt gene­ral­über­holt. Die Orgel­bau­er der Fir­ma Jann mit Dia­kon Nuno Rigaud, Chris­ti­an Mei­er sowie Bert­hold Karl haben jetzt alle Hän­de voll zu tun, vor Ort, also in der Stift­s­pfarr­kir­che, im geplan­ten Zeit­raum bis Ostern die ver­schmutz­ten Orgel­pfei­fen aus­zu­bau­en, mit Spül­was­ser zu rei­ni­gen und trock­nen zu lassen.

Dafür eig­net sich der abge­sperr­te Vor­raum zum Roma­ni­schen Por­tal sehr gut, wie die Fach­män­ner bestä­ti­gen. Denn hier kann man die durch­num­me­rier­ten Orgel­pfei­fen fach­män­nisch auf­rei­hen. Dia­kon Nuno Rigaud, der heu­er auf sei­ne 40jährige Berufs­lauf­bahn als Orgel­bau­er zurück­bli­cken kann und auch noch sein 25-jäh­ri­ges Jubi­lä­um als Dia­kon fei­ert, ver­si­cher­te schmun­zelnd beim Pres­se­ter­min mit Stadt­pfar­rer Dr. Klaus Metzl, Jann-Orgel-Fir­men­chef Tho­mas Jann, dem Orgel-Sach­ver­stän­di­gen Maxi­mi­li­an Jäger, Stifts­ka­pell­meis­ter Ste­phan Thin­nes, Kir­chen­pfle­ge­rin Andrea Schweer sowie Ver­wal­tungs­zen­trums-Lei­te­rin Stef­fi Stüh­ler: das Raum­kli­ma in der Stift­s­pfarr­kir­che ist gut, das zeich­net sich an den vie­len Spinn­we­ben ab, die ver­teilt auf den zwei Raum-Eta­gen (die obe­re befin­det sich in acht­ein­halb Metern Höhe) für die Orgel­pfei­fen vor­ge­fun­den wur­den und die nun abge­saugt und der Holz­bo­den feucht gerei­nigt wer­den muss.

Für Stadt­pfar­rer Metzl nur ein klei­ner posi­ti­ver Aspekt – jeden­falls freu­en sich alle Ver­ant­wort­li­chen, wenn die Chor­or­gel der Stift­s­pfarr­kir­che — grund­sa­niert, die Orgel­pfei­fen von Ruß und Staub befreit, der Spiel­tisch tech­nisch gene­ral­über­holt, die Orgel auf per­fek­te Töne gestimmt – das öster­li­che Glo­ria erklin­gen lässt, viel­leicht im Zusam­men­spiel mit den Orgel­pfei­fen der gro­ßen Jann­or­gel auf der Orgel­em­po­re der Stift­s­pfarr­kir­che als per­fek­te Klang­ge­bung zur Ehre Got­tes und Freu­de der Gläubigen. 

So eine Orgel-Gene­ral­sa­nie­rung kos­tet viel Geld. Wir sagen Ihnen im Namen von unse­rem Stadt­pfar­rer Dr. Klaus Metzl ein herz­li­ches Vergelt’s Gott für groß­her­zi­ge Spenden.

Spen­den­kon­to: IBAN DE 90 7116 0000 0001 4178 35