Das traditionelle Dorffest fiel heuer auf das bislang heißeste Wochenende des Jahres. Am Samstag- und Sonntagabend blieben einige Gäste dafür bei warmen Temperaturen bis Mitternacht sitzen.
Für eine gelungene Überraschung sorgte am Samstag Stadtrat Stephan Irgmeier, der ein Bierfass anzapfte und zum Einstand als Raitenhartreferent 30 Liter Freibier spendierte. Währenddessen war die Dorfolympiade bereits in vollem Gang. 12 Mannschaften meldeten sich an, um bei allen fünf Spielen vorne dabei zu sein: Zu meistern gab es ein Schätzspiel, ein Walnuss-Hockey, den Wurf von Bällen in eine Betonmaschine, ein Bobbycar-Blindflug und ein Fußball-Dart. Sieger bei den Erwachsenen waren: „Die Holzis“ (dritter Platz), „2 and a half woman“ (zweiter Platz) und die „Lupi´s“ mit dem ersten Platz. In der Kinderwertung belegten die „Dorfmädels“ den dritten, „Team Deutschland“ den zweiten und die „Sonnenbrillen-Panther“ den ersten Platz. Nach der Siegerehrung verabschiedete Pfarrgemeinderatsvorsitzender Franz Jetz noch Pater Attila Hesz von den Paulinern, der überraschend ins Bistum Regensburg wechselte. Ein weiterer Preis ging auch an die Pauliner: Der Trostpreis als Mannschaft, die den letzten Platz belegte, was die Patres sehr freute.
Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst um 10 Uhr in der Brunnhuberhalle, wo es temperaturmäßig noch gut auszuhalten war. Pater Bernhard zelebrierte die Hl. Messe, die vom Maria-Ward-Chor unter der Leitung von Angela Jetz gestaltet wurde, begleitet von Walter Glatz am E‑Piano. Im Anschluss gab es Mittagessen, an das sich gleich die Verlosung und Versteigerung anschloss. Nach dem Kindertheater und dem Luftballonwettbewerb lichteten sich dann die Reihen aufgrund der Hitze. Ab dem späten Nachmittag füllten sich die Bänke dann wieder. Musikalisch sorgten die Rottaler mit Franz Josef Jändl (Trompete) und Roland Erdreich (Keyboard und Akkordeon) für Stimmung.
Wenn es auch eines der heißesten Dorffeste war, so konnten die Organisatoren doch sehr zufrieden sein, zumal auch beim Auf- und Abbau viele helfende Hände ein solches Fest erst möglich machen.



