Operettenkonzert in Unterholzhausen

Altötting Pfarrverband am 11.08.2019

Unterholzhauser Kultursommer 2019 info-icon-20px Franz Jetz
Operettenkonzert auf dem Dorfplatz

Operettenklänge bezaubern in Unterholzhausen

Schö­ne Melo­di­en an einem lau­en Som­mer­abend. So hat­ten es sich die Orga­ni­sa­to­ren des Unter­holz­hau­ser Kul­tur­som­mers Franz Pfaf­fen­bur­ner, Max Mit­te­rer und Andrea Unter­hu­ber vom Kul­tur­aus­schuss des hie­si­gen Pfarr­ge­mein­de­ra­tes vor­ge­stellt, als sie die Idee zu die­ser Ver­an­stal­tung hat­ten. Dass die­ser Wunsch in Erfül­lung geht, davon konn­ten sich die rund 500 Besu­cher am ver­gan­ge­nen Frei­tag­abend selbst über­zeu­gen. Mit so vie­len Gäs­ten hat­ten die Ver­ant­wort­li­chen aller­dings nicht gerech­net. So muss­ten kurz­fris­tig wei­te­re Sitz­ge­le­gen­hei­ten her­bei­ge­schafft und der Geträn­ke­vor­rat noch­mals auf­ge­füllt werden. 

Der Thea­ter­chor Hals­bach, der sich bereits durch zahl­rei­che Kon­zer­te in der Regi­on und Auf­trit­te auch im euro­päi­schen Aus­land einen Namen gemacht hat, bestritt den kurz­wei­li­gen Abend zusam­men mit den Solis­ten des Gärt­ner­platz­thea­ters Chris­ta Schnei­der und Wolf­gang Schwa­nin­ger. Alois Rot­ten­ai­cher, der Lei­ter des Cho­res, führ­te durch den Abend und über­nahm die Kla­vier­be­glei­tung. Vor der wun­der­ba­ren Kulis­se der hell erleuch­te­ten Pfarr­kir­che Mariä Heim­su­chung und des Brun­nens mit der Lin­de am Dorf­platz, erklan­gen in der ers­ten Hälf­te des Kon­zer­tes Melo­di­en vie­ler bekann­ten Ope­ret­ten wie der Zir­kus­prin­zes­sin und Grä­fin Mari­za von Emme­rich Kál­mán, Paga­ni­ni und Grä­fin Mari­za von Franz Lehár, Im wei­ßen Rössl von Ralph Benatz­ky, sowie dem Zigeu­ner­ba­ron von Johann Strauss und das Feu­er­werk von Paul Burk­hard. Das Pro­gramm des Abends stand unter dem Mot­to ich lade gern mir Gäs­te ein“, das aus der Ope­ret­te Die Fle­der­maus“ ent­nom­men ist.

Nach einer halb­stün­di­gen Pau­se, in der sich die Gäs­te mit Geträn­ken und Bro­ten, sowie Kaf­fee und Kuchen stär­ken konn­ten, gab Wolf­gang Schwa­nin­ger das Lied Freun­de das Leben ist lebens­wert“ aus der Ope­ret­te Giudit­ta von Franz Lehár zum Bes­ten. Der lyri­sche Tenor, der auch zusam­men mit Chris­ta Schnei­der eini­ge Wer­ke vor­trug, stach mit sei­ner kräf­ti­gen und deut­li­chen Stim­me her­vor. Die Sopra­nis­tin Chris­ta Schnei­der konn­te mit ihrer klang­vol­len und gefühl­vol­len Stim­me das Publi­kum über­zeu­gen. Auch sang sie das Schwips­lied aus der Ope­ret­te eine Nacht in Vene­dig“ von Johann Strauss mit einem Glas Sekt sehr rea­li­täts­treu zur Erhei­te­rung der Zuhö­rer. Bei eini­gen der bekann­tes­ten und belieb­tes­ten Lie­dern wie Oh, mein Papa“ oder die Capri­fi­scher“ lie­ßen es sich die Kon­zert­be­su­cher nicht neh­men und sagen kräf­tig mit.Mit den Zuga­ben, die alle von Wolf­gang Schwa­nin­ger und Chris­ta Schnei­der im Duett bestrit­ten wur­den und dem Schluss­lied Sag beim Abschied lei­se Ser­vus“ klang der Ope­ret­ten­abend aus und das Publi­kum zeig­te sei­ne Begeis­te­rung mit lang anhal­ten­dem Applaus. 

So ende­te ein war­mer und gemüt­li­cher musi­ka­li­scher Abend, den eini­ge Besu­cher noch län­ger bei gemein­sa­men Gesprä­chen genos­sen.
Der nächs­te Ter­min für den Tha­ter­chor ist das Kir­chen­kon­zert die Schöp­fung“ von Joseph Haydn am 29. Sep­tem­ber 2019 in Halsbach.

Wei­te­re Bil­der sind in der Bil­der­ga­le­rie zu finden