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Kirche vor Ort

Dorffest abgesagt, Patrozinium ins Freie verlegt

Altötting Pfarrverband am 27.06.2020

PGR-Sitzung nach Corona-Regeln info-icon-20px Roswitha Vorderhuber
Distanziert - PGR-Sitzung nach Corona-Regeln mit Marianne Speckbacher (von links), Manfred Forstpointner, Franz Jetz, Monika Hölzl, Brigitte Bettstetter und Kaplan Michael Osterholzer. Nicht im Bild sind Roswitha Vorderhuber und Franz Pfaffenburner

Pfarrei Mariä Heimsuchung passt die Planungen an die Corona-Regeln an

Auch in der Pfar­rei Mariä Heim­su­chung in Unter­holz­hau­sen ist man wegen der nun gel­ten­den Locke­run­gen um die Coro­na-Maß­nah­men erleich­tert. So wird es nun für die Kirch­gän­ger ein Stück weit ange­neh­mer, wenn im Got­tes­haus die Mas­ken nicht mehr auf­ge­setzt wer­den müs­sen; nur beim Hin­ein­ge­hen und Ver­las­sen der Kir­che sowie zum Kom­mu­nion­emp­fang sind sie wei­ter­hin zu ver­wen­den. Auch die gerin­ge­ren Abstän­de seit Mon­tag las­sen etwas mehr Teil­neh­mer zu, die sich aber nach wie vor anmel­den müs­sen. Die zu beset­zen­den Plät­ze sind mit Stei­nen mar­kiert, die Kin­der aus der Pfar­rei bemalt haben.Mit gro­ßen Ein­schrän­kun­gen hat­ten in den ver­gan­ge­nen Mona­ten die Unter­holz­hau­ser zu kämp­fen. So war bei­na­he das gesam­te Pfarr­le­ben zum Erlie­gen gekom­men. Jedoch leg­ten die Mit­glie­der des Pfarr­ge­mein­de­ra­tes die Hän­de nicht in den Schoß und war­te­ten ab, son­dern über­leg­ten sich, wie man die Pfarr­an­ge­hö­ri­gen mit Ihren Anlie­gen unter­stüt­zen könn­te. Da wur­den bei­spiels­wei­se Palm­bü­schel gebun­den und mit öster­li­chen Grü­ßen ver­se­hen, die dann am Palm­sonn­tag per Rad in in der gan­zen Pfar­rei aus­ge­fah­ren wur­den. Vie­le posi­ti­ve tele­fo­ni­sche Rück­mel­dun­gen haben die Initia­to­ren in ihrem Tun bestä­tigt. Am ers­ten Mai unter­nimmt die Pfar­rei tra­di­tio­nell nach einem Bitt­got­tes­dienst einen Fel­der­um­gang. Dabei wird an vier ver­schie­de­nen Altä­ren Halt gemacht. Auch die­ser Umgang konn­te in die­ser Form nicht statt­fin­den. Im Pfarr­ge­mein­de­rat ent­schloss man sich kur­zer­hand an den übli­chen Sta­tio­nen, die meist mit Weg­kreu­zen gekenn­zeich­net sind, jeweils ein Evan­ge­li­um mit Für­bit­ten anzu­brin­gen. Die Pfarr­an­ge­hö­ri­gen konn­ten sich dann ein­zeln oder in Fami­li­en­ver­bün­den im Lau­fe des Tages auf den Weg machen und ihren eige­nen Fel­der­um­gang durch­füh­ren, was auch recht zahl­reich ange­nom­men wur­de. Kei­nen Ersatz gab es, wie in ande­ren Pfar­rei­en auch, bei Mai­an­dach­ten und Bitt­gän­gen, die alle ent­fal­len muss­ten. Eben­falls von der aktu­el­len Lage betrof­fen ist das Dorf­fest, das seit 1984 fes­ter Bestand­teil des Pfarr­le­bens ist. Sowohl finan­zi­ell als auch gesell­schaft­lich ist die Absa­ge des Fes­tes ein Ein­schnitt. Am kom­men­den Wochen­en­de wäre es los­ge­gan­gen mit Got­tes­dienst im Frei­en, Mit­tag­essen und vie­len Spie­len und Unter­hal­tung am Nach­mit­tag. Die wei­te­ren Pla­nun­gen für die nächs­ten Wochen wur­den in einer Sit­zung am ver­gan­ge­nen Mon­tag bespro­chen. So steht am 5. Juli die Fei­er des Patro­zi­ni­ums an, das immer am Sonn­tag nach dem 2. Juli (Mariä Heim­su­chung) gefei­ert wird. Das Gre­mi­um hat sich dazu ent­schie­den, die Fei­er­lich­keit auf den Dorf­platz zu ver­la­gern, um den Pfarr­an­ge­hö­ri­gen in die­ser schwie­ri­gen Zeit etwas Beson­de­res zu bie­ten und um gleich­zei­tig mehr Besu­chern eine Mit­fei­er zu ermög­li­chen. Soll­te das Wet­ter nicht mit­spie­len, muss die Fei­er­lich­keit in die Kir­che mit begrenz­ter Teil­neh­mer­zahl ver­legt werden.